stacks_image_E8BDBBDB-407D-4A61-8DA7-11A109175D54

Merkez-Moschee im Duisburg

stacks_image_BCCF4428-8B07-4D28-870A-FA1647D17E40
stacks_image_932ED62C-8B48-4155-B028-45263D1D9728
stacks_image_B805C0D7-A500-40F1-89FD-CF2EF4DBE905
stacks_image_14A8350C-AD9E-4BD5-9EA4-974584854240
Beschreibung der Moschee:
Die am 26. Oktober 2008 in Duisburg Marxloh eröffnete Zentralmoschee ist ein wahres Prachtstück. Die imposante Größe, die Schlichtheit und die gelblich schimmernde Fassade, die im Vergleich zu den in der Umgebung stehenden Wohnhäusern heraussticht, lädt die Menschen verschiedenster Religionen gerade zu ein, gemeinsam das „Wunder von Marxloh“ zu besichtigen.

Die Moschee hat eine Grundfläche von 40x28m, eine Minaretthöhe von 34m und ein 23m hohes silberfarbenes Kuppeldach.
Deutschlands größte Moschee entstand aus einer in 2004 aufgekommenen Idee von Menschen, die die provisorische Moschee in einer Zechenkantine ersetzen wollten.

Die Mitgliederzahlen steigen stetig. Schon jetzt ist ein Anstieg von 500 auf 750 Menschen zu verzeichnen.

Aus Rücksichtnahme auf das unmittelbare Wohnumfeld verzichtet die Moschee auf einen Muezzin. Ein Muezzin ist ein Ausrufer, der Menschen zum Gebt ruft.
Lag des Objektes:

Die DITIB-Moschee steht in Duisburg-Marxloh und ist aus der ehemaligen Kantine des Bergwerkes entstanden. In unmittelbare Nähe stehen eine evangelische und eine katholische Kirche. Die Moschee selbst wirkt nicht protzig oder aufdringlich, so dass sie sich gut in ihre Umgebung einfügt.

Größe der Moschee:

Die Grundfläche der Moschee beträgt 1000m².
Es passen bis zu ca. 1200 Menschen in die Moschee.
Die größte Kuppel ist 23 Meter und das Minarett ist 34 Meter hoch.



Bauzeit/ Epoche:
Der erste Spatenstich für den Bau der Begegnungsstätte fand am 22.März 2005 statt, die Bauzeit betrug ca. zwei Jahre.

Architekt:
Volkan Altin-Kaya, Manfred Christ aus dem Architektenbüro "Ropertz & Partner"

Künstler:
Erkan Yabas
Volkan Altin-Kaya genießt in seiner Heimat als Innenarchitekt einen hervorragenden Ruf. Er hat zahlreiche Moscheen und auch Luxushotels ausgestattet. Bestimmend sind in der Moschee die blattvergoldeten Stuckverzierungen sowie graue, türkis- und bordeauxfarbene Ornamente.


Heutiger Zustand: Nutzung, Umbauten:
2004 kam die Idee, die provisorische Moschee in der früheren Zechenkantine durch einen Moschee Neubau zu ersetzen. Der Plan wurde schnell entwickelt und die Begegnungsstätte des Islams wurde errichtet.
Die Rohbauarbeiten an der Moschee wurden von der Kissel-Gruppe des Solinger Bauunternehmens Günther Kissel durchgeführt.
Die Moschee umfasst viele Bereiche des Alltags: Senioren-, Frauen-, Jugend- und Bildungsarbeit, Sport- und Freizeiträume, Bibliotheken und Orte für die rituellen Waschungen.

stacks_image_6C4E0395-D01C-4F05-9BDA-1EF9BB663778
Für Muslime ist der Koran das reine und unverfälschte Wort Gottes. Das arabische Wort Koran bedeutet „das Vorgetragene“.

Der Koran ist aus dem Arabischen in viele Sprachen übersetzt worden, auch ins

Deutsche. Für einen Muslim sind diese Übersetzungen jedoch nicht der göttliche Koran.

Den wirklichen Koran gibt es nur in der arabischen Sprache. Deshalb lernen Muslime den Koran auf Arabisch auswendig, auch wenn sie eine andere Muttersprache sprechen.
stacks_image_C00C39FE-584E-4E6E-814C-5CE28B41C172
Die Kuppel ist das wichtigste Merkmal für eine künstlerische Gestaltung und wichtig für die Akustik.
stacks_image_5C85EB61-EFF4-4E8A-B06D-448833C477C5
Im Gegensatz zu den protestantischen und katholischen Gotteshäusern ist die Moschee frei von Bildern. Figuren und Bilder sind generell untersagt, damit niemand beim Gebet abgelenkt wird. So wird man in Moscheen vergeblich nach Engeln, Heiligen, Menschen und Tieren suchen.
stacks_image_89277DA9-FDD4-4D92-9218-6390B197B667
Die Predigtkanzel, auch Minber genannt, wird zum Freitagsgebet genutzt. Von dort aus werden Verse des Koran rezitiert.
stacks_image_CA0F7EFF-0E38-4726-B13E-BB8E16B536FA
Die Gebetsnische – Mihrab - zeigt die Gebetsrichtung zur Kaaba in Mekka. Von Deutschland aus ist die Ausrichtung Süd-Osten.